Nach der V-förmigen Erholung der internationalen Aktienmärkte seit Mitte April ließ die Aufwärtsdynamik in den letzten Wochen nach. Mangels klarer Fortschritte in der internationalen Zoll- und Handelspolitik, anhaltender geopolitischer Spannungen und aufgrund des weiterhin sehr sprunghaften Agierens von US-Präsident Trump trat der globale Aktienindex MSCI Welt praktisch auf der Stelle. Leichten Zugewinnen in Europa und insbesondere Deutschland sowie in amerikanischen Technologiewerten standen Abgaben an der chinesischen Börse gegenüber. Der US-Dollar büßte nach einer kurzen Zwischenerholung erneut knapp 3 % ein, was die anhaltende Skepsis gegenüber der expansiven amerikanischen Fiskalpolitik verdeutlicht.
Die Stimmung an den internationalen Aktienmärkten hat sich zwar verbessert, ist aber noch weit davon entfernt, das Niveau früherer Sentiment-Hochs zu erreichen. Aufgrund der handels- und geopolitischen Risiken herrscht bei vielen Anlegern weiterhin eine gewisse Zurückhaltung, was aus marktpsychologischer Sicht positiv zu bewerten ist. Gleichwohl treten die Aktienmärkte in die saisonal eher unergiebigen Sommermonate ein, sodass wir in nächster Zeit keine größeren Kursgewinne erwarten. Die Volatilitätsindizes notieren aufgrund des fragilen politischen und geopolitischen Umfelds immer noch auf erhöhten Niveaus, sodass auch weiterhin mit kurzfristigen Schwankungen zu rechnen ist.
Aufgrund des günstigeren Zinsumfelds, der niedrigeren Bewertung und zunehmender Anzeichen für eine wirtschaftliche Erholung bevorzugen wir weiterhin Aktien aus dem Euroraum. Diese wurden zuletzt auch von internationalen Investoren wieder stärker berücksichtigt. Dies hat sich auch in der deutlichen Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar niedergeschlagen, was nicht zuletzt auf den Glaubwürdigkeitsverlust der amerikanischen Regierung und die Gefahr einer galoppierenden Verschuldung unter der neuen US-Administration zurückzuführen ist.
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